Die Landespressekonferenz Niedersachsen e.V.


"Die Landespressekonferenz Niedersachsen e.V. ist ein unabhängiger Verein hauptberuflich tätiger Journalistinnen /Journalisten, die über das Land Niedersachsen, insbesondere über Landespolitik berichten.“  So steht es in der Satzung der Landespressekonferenz Niedersachsen, kurz "LPK".
Alle bedeutenden Medien im Lande sowie die in Hannover ansässigen Korrespondentenbüros der überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sind in der Mitgliederliste zu finden. Überdies sind Sprecherinnen und Sprecher von Parteien, Verbänden und Unternehmen in der LPK als "Ständige Teilnehmer" vertreten. Zurzeit gehören der LPK ca. 100 Mitglieder und ebenso viele Ständige Teilnehmer an.
Die LPK wurde 1947 - zunächst als "Notgemeinschaft" der landespolitischen Korrespondenten in der Landeshauptstadt Hannover - aus der Taufe gehoben. Man traf sich schon damals regelmäßig zum Informationsaustausch mit den Pressesprechern der Regierung und aller wichtigen Behörden. Damals war das wichtigste Ziel, ein demokratisch geprägtes Medienwesen zu installieren und bessere Arbeitsmöglichkeiten für die Medien zu schaffen.
Die LPK steht seitdem für die Sicherung der Unabhängigkeit der Medien in der Landespolitik. Außerdem erleichtert sie den Medien ebenso wie den politischen Akteuren im Land die Arbeit dadurch, dass sie den Informationsfluss fördert und in Pressekonferenzen eine faire und korrekte Behandlung aller Medien gewährleistet.
An der Arbeitsweise der LPK hat sich im Verlaufe ihrer langen Geschichte wenig geändert. Die Mitglieder des mittlerweile eingetragenen Vereins treffen sich mittwochs und freitags um 10.30 Uhr im Landtag mit den Sprecherinnen und Sprechern der Landesregierung und anderer wichtiger Institutionen. Die Regierungsvertreterinnen und -vertreter stellen hier ihre Informationen für die Medien bereit, und die Mitglieder der LPK können darüber hinaus nach Themen fragen, die aus ihrer Sicht wichtig sind. Die Pressekonferenzen der LPK dauern so lange, bis alle anwesenden Medienvertreterinnen und -vertreter ihre Fragen vorgetragen und darauf zufriedenstellende Antworten bekommen haben. Sollte eine Frage offenbleiben, müssen die Informationen in kurzer Frist nachgeliefert werden. Wichtige Themen, die etwas mehr Zeit benötigen, werden meist im Anschluss an die Routinepressekonferenzen in einer sogenannten Anschluss-PK behandelt. Neben den Routinesitzungen am Mittwoch und Freitag, zu denen auch Regierungsmitglieder, Staatssekretärinnen und -sekretäre  oder kompetente Landesbedienstete erscheinen können, findet bei Bedarf dienstags die so genannte Kabinettspressekonferenz statt, in der die Regierung über wichtige aktuelle Beschlüsse des Kabinetts informiert und dazu Rede und Antwort steht.

Gelegentlich lädt die Landespressekonferenz Politikerinnen und Politiker zu Hintergrundgesprächen ein. Hier können sie aus dem Nähkästchen plaudern und Hintergründe politischer Prozesse erläutern. Von solchen Gesprächen wird zwar nicht berichtet, sie dienen jedoch den Journalistinnen und Journalisten dazu, aktuelle politische Prozesse besser einschätzen zu können.
Die Landespressekonferenz hat ihren Sitz im Landtagsgebäude und tagt auch dort. Der Landtag hat der LPK räumliche und technische Arbeitsmöglichkeiten geschaffen. Die organisatorische Zusammenarbeit mit den Politikerinnen und Politikern hat sich seit Jahrzehnten bewährt.

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LPK Büro

Landespressekonferenz Niedersachsen e.V. - Geschäftsstelle
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Tel.: 05 11 / 30 30 - 21 30
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